Ausgerechnet eine Anrede bringt Ministerien ins Schwitzen: Beschwerdebriefe, Formularfelder und ein Erlass verändern den Ton ...
Sie besitzt weder Humor noch Mann, hat panische Angst vor Katzenbabys und quält die arme Heidi, wann immer sie kann: Die alte Rottenmeier ist die schmallippige Schreckgestalt in Johanna Spyris ...
Anno 2026 wirkt es wie ein Blick in eine ferne Sprachwelt – und doch ist es erst 55 Jahre her: Am 16. Februar 1971 kündigte das Bundesinnenministerium in der Bundesrepublik Deutschland an, die Anrede ...
1972 machte der Bund mit dem "Fräulein" Schluss. Er verbannte die Anrede aus seinem Sprachgebrauch. Das "Fräulein" als Bezeichnung für unverheiratete Frauen galt vielen als despektierlich. Manche ...
Wenn es lustig wird im Bundestag, versehen die Stenografen ihre Protokolle mit dem Begriff "Heiterkeit". Brüllkomisch muss es also zugegangen sein, als die FDP-Politikerin Dr. Dr. h. c.
Eine unverheiratete Frau war lange keine Frau, sondern ein "Fräulein". Am 16. Januar 1972 verschwand die Anrede offiziell aus dem Amtsdeutsch - durch einen Erlass von Hans-Dietrich Genscher (FDP).
Das „Fräulein“ ist wieder da. So richtig weg war der Begriff für unverheiratete Damen nie. Auch wenn tapfere Feministinnen seit den Siebzigern nicht nachlassen, die Verkleinerungsform von Frau als ...
Keine Ahnung, ob es in Deutschland mehr Menschen gibt, die nicht ins Schema "Frau oder Mann" passen, oder mehr Menschen, die gerne mit "Fräulein" angesprochen werden. Ich würde nach bestem Wissen und ...